Softlaserbehandlung

Eine Lasertherapie erfolgt direkt am Krankheitsursprung. Die Softlasertherapie ist

für Tiere schmerzfrei, angenehm, effektiv und nahezu ohne Nebenwirkungen.

Der Laser vereinfacht Therapien wie z.B. die Akupunktur und die Triggerpunktbehandlung.

Manchmal kann der Laser die einzige Alternative sein. Die Lasertherapie wirkt schnell

und ist angenehm, wordurch das Tier die Behandlung durchaus als etwas positives

und entspannendes erfahren kann.

 

Indikationen für den Laser können z.B. sein:

  • Muskuläre Verspannungen & Verletzungen (z.B. Zerrungen, Risse)
  • Sehnenverletzungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Hämatome
  • Prellungen
  • Arthrosen
  • Entzündungen aller Art
  • neurologische Störungen (z.B. Ataxie, Lähmungen)
  • Hauterkrankungen
  • Schmerzbehandlung

 

Bei der Low-Level-Lasertherapie  handelt es sich um eine medizinische und veterinärmedizinische Behandlung,

die mittels Laserlicht durchgeführt wird. Ziel der Behandlung ist es Schmerzen zu reduzieren,

die Wundheilung zu beschleunigen und Entzündungen zu bekämpfen.

Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich überwiegend nicht nachgewiesen.

 

Die durch das Laserlicht in lebenden Zellen ausgelösten Prozesse sind äußerst komplex,

die durch diese Prozesse ausgelösten biochemischen Reaktionen ausgesprochen vielseitig.

Durch das eingestrahlte Laserlicht steigt der ATP-Vorrat der Zelle und regt hierdurch eine Reihe von Zellprozessen an.

Eine wesentliche Folge der erhöhten ATP-Konzentration ist die Aktivierung von

DNA- und RNA-Syntheseund damit die Steigerung der Mitose welche einen wesentlichen

Einfluss auf die Fähigkeit zur Geweberegeneration hat. Ein weiterer Effekt den das Laserlicht auf das Gewebe ausübt,

ist ein antiendzündlicher Effekt. Dieser beruht auf verschiedenen Mechanismen,

so wird die arterielle und venöse Mikrozirkulation angeregt, welche verstärkt Leukozyten

und Makrophagen ins betroffene Gewebe transportiert. Die Bildung von Antikörpern wird stimuliert 

und durch verringerte Ausschüttung von Granula aus Mastzellen der Entzündungsreiz gemindert.

 

Es gibt noch eine Reihe anderer nachgewiesener Wirkungen, z.B. dass es bei Bakterien durch Schädigung

der Zellmembran und Hemmung der Bakterinenzyme durch die Bildung freier Sauerstoffradikale

zu einer starken starken Hemmung kommen kann.


Quelle:

 Endre Mester: Über die Wirkung von Laserstrahlen auf die Bakterienphagozytose der Leukozyten. 

Laser- und Magnetfeldtherapie in der Tiermedizin: Grundlagen und Anwendung

O.Bergsmann: Low-Level-Laser (LLL) und Regulationstherapie. In: IMF - Agenda für Ganzheitsmedizin, Risch-Rotkreuz 1999

VORHER: Beginn der Laserbehandlung, Eiternde genähte Wunde...

 

 

NACHHER: 3 Wochen später,geschlossene Wunde ohne Bildung von Wildem Fleisch..

 

 

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